KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Sammelpost 010

Gestern gab es nach der ganzen Grillerei eine Pilzpfanne mit Nudeln und ich war überrascht, wie lecker die war.

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Erleichterung, dass meine Lieben vom Hochwasser nicht betroffen waren (bis auf einen alten Freund, dessen Keller abgesoffen ist). Vielen anderen Menschen geht es nicht so und ich denke, ich werde heute mal Geld spenden.

In mir steigt die Wut auf die Politik, die weiterhin wegschauen und echten Klimaschutz verhindern wird und stattdessen Automobilindustrie und Braukohletagebau unterstützen wird.

Ja: Einer dieser Politiker ist im Prinzip mein Chef.

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Eine E-Mail meiner Brieffreundin traurigen Inhalts. Wie schwer sich doch der Versuch anfühlt, via Text Trost zu spenden. Klappt irgendwie nicht. Vielleicht kann ich auch nicht sonderlich gut Trost spenden.

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Abends sitze ich auf dem Balkon und höre ein Programm von Markus Barth (da ist Spotify doch noch zu was gut!). Seitdem ich mal eine Buchpremiere von ihm im Gaffel-Brauhaus zu Köln besucht habe (Danke an Flöte für die Karte!), mag ich diesen Autoren und Kabarettisten doch sehr. Er ist ein unglaublich sympathischer Typ.

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Dienstag ist Geburtstag! Um neun Uhr von einem ehemaligen Kollegen aus dem Bett geklingelt worden. Danach Frühstück und Kaffee auf dem Balkon. Die ersten Glückwünsche trudeln ein. Ich freue mich.

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Balkon! Balkon! Balkon! Ich lese ,,Deutsche Krieger'' von Sönke Neitzel und zwischendurch höre ich das Hörbuch ,,Zwanzigtausend Reiseleiter'' von Markus Barth. Beide Werke gefallen mir auf unterschiedliche Art und Weise und aus ganz unterschiedlichen Gründen sehr.

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Den Nachmittag und den Abend mit einem Freund und meinem Sohn ebenfalls auf dem Balkon verbracht. Es gab Bier und Burger.

Ein schöner Tag!

Aus dem Netz

Lest we forget (5)

Stefan Rose erinnert an die Bücherverbrennungen.

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„Ich stand 18 Meter unter dem Wasserspiegel“

Interview mit dem Baggerfahrer, der unter Lebensgefahr den Abfluss der Steinbachtalsperre freigemacht hat.

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10 kleine Erkenntnisse, die mein Denken und Handeln wirklich verändert haben

Via hmbl

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Die Schritte des Nachbarn

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„Unser Türkenhaus brennt!“ Der Brandanschlag von Solingen

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Das #Vanlife meiner Mutter

Sammelpost 009

Am Hbf Duisburg sitzend rede ich mir ein, dass es eine gute Idee war, nach der gestrigen Regennacht extra früh aufgebrochen zu sein. Ich hoffe, dass der von mir ins Auge gefasste Zug auch tatsächlich bis zur Zeche Zollverein fährt (Teamtag!).

Das WLAN in der S-Bahn mag heute nicht und ich freue mich über meinen kleinen, praktischen Reiserouter im Rucksack.

Der Rhein ist aber sowas von über die Ufer getreten! Von überall her rauschen Katastrophenmeldungen rein.

Was machen gerade eigentlich ,,Fridays for Hubraum''?

* * *

Teamtag war sehr schön: Eine gute Führung durch das Ruhr Museum, leckeres Schaschlik zu Mittag und danach sind die Lieblingskollegin, eine weitere liebe Kollegin und ich noch einmal durch die Dauerausstellung getigert. Abends war ich platt, aber glücklich.

* * *

Freitag und Samstag zum ersten Mal seit längerer Zeit Homekneiping. Dadurch ein wenig malade. Zwischendurch gegrillt. Bevor mein Metzger in den Urlaub ging, habe ich mich noch ordentlich mit Vorräten eingedeckt (alles schön portioniert eingefroren). Nach so einem Wochenende ist mein Appetit auf Fleisch aber erst einmal gestillt.

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Montag hatte ich eigentlich vorgehabt, zeitig aufzustehen, aber das Bett war stärker (bei dieser Formulierung kommt mir ein altes Jugendbuch in den Sinn: ,,Tarzan -- die Wildnix ist stärker''). Aufgestanden um elf Uhr und erst einmal Kaffee und Frühstückseier gekocht.

Die Stimmungslage ist recht stabil und ich erfreue mich an der vielen freien Zeit.

Sammelpost 009

Am Hbf Duisburg sitzend rede ich mir ein, dass es eine gute Idee war, nach der gestrigen Regennacht extra früh aufgebrochen zu sein. Ich hoffe, dass der von mir ins Auge gefasste Zug auch tatsächlich bis zur Zeche Zollverein fährt (Teamtag!).

Das WLAN in der S-Bahn mag heute nicht und ich freue mich über meinen kleinen, praktischen Reiserouter im Rucksack.

Der Rhein ist aber sowas von über die Ufer getreten! Von überall her rauschen Katastrophenmeldungen rein.

Was machen gerade eigentlich ,,Fridays for Hubraum''?

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Teamtag war sehr schön: Eine gute Führung durch das Ruhr Museum, leckeres Schaschlik zu Mittag und danach sind die Lieblingskollegin, eine weitere liebe Kollegin und ich noch einmal durch die Dauerausstellung getigert. Abends war ich platt, aber glücklich.

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Freitag und Samstag zum ersten Mal seit längerer Zeit Homekneiping. Dadurch ein wenig malade. Zwischendurch gegrillt. Bevor mein Metzger in den Urlaub ging, habe ich mich noch ordentlich mit Vorräten eingedeckt (alles schön portioniert eingefroren). Nach so einem Wochenende ist mein Appetit auf Fleisch aber erst einmal gestillt.

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Montag hatte ich eigentlich vorgehabt, zeitig aufzustehen, aber das Bett war stärker (bei dieser Formulierung kommt mir ein altes Jugendbuch in den Sinn: ,,Tarzan -- die Wildnix ist stärker''). Aufgestanden um elf Uhr und erst einmal Kaffee und Frühstückseier gekocht.

Die Stimmungslage ist recht stabil und ich erfreue mich an der vielen freien Zeit.

Traumtagebuch 2021-07-15: Monsterliebe

Mir träumte, ich wäre in einem Hotel unter der Erde und eine wunderschöne Hexe erzählte mir von einem herrlichen See oben an der Oberfläche. Dort wolle sie schwimmen gehen und sie bezirzte mich, sie dazu zu begleiten. Da ich gerade eh meine Monstergestalt hatte, machte ich mich sofort auf den Weg. Mit dem Aufzug fuhr ich ins Erdgeschoß. Dort wartete die wunderschöne Hexe auf mich und sprach mit anderen Hexen. Sie machten sich milde lustig über unsere Verliebtheit.

An der Oberfläche angekommen, ertönten Sirenen und ich bekam es mit der Angst zu tun: Begann der große Krieg? Sollten wir nicht besser wieder unter die Oberfläche? Doch die wunderschöne Hexe meinte, wenn ich mich unter der Erdoberfläche verstecken würde, würde in binnen kürzester Zeit verschwinden. Ein Atomkrieg würde sicher nicht ausbrechen.

Ich beobachtete, wie am Himmel gigantische Luftschiffe in Stellung gingen und hatte so meine Zweifel.

Sammelpost 008

Es ist Dienstag und der zweite Urlaubstag. Das Wetter da draußen ist nass und trüb und trotzdem viel zu warm und das lädt nicht gerade zum Loslaufen ein.

Der Tag heute ist aber auch eher mit Haushaltsdingen (Aufräumen, Putzen, Einkaufen usw.) verplant. Abends dann vielleicht ein Wannenbad mit einem guten Buch. Meine inneren Antreiber machen mir das Leben wieder schwer.

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Gestern zum erste Mal seit ca. 1,5 Jahren wieder im Kino gewesen. Im Kino!

Es lief ,,Black Widow''. Kurzkritik: Sehr unterhaltsamer und auch berührender Film. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellerinnen Scarlett Johansson und Florence Pugh ist toll. Scarlett Johansson wird mit den Jahren übrigens immer schöner.

Der tragische sowjetische Ex-Superheld ,,Red Guardian'' ist das Comic relief des Filmes mit überraschender Tiefe.

Ich habe den Film in 3D geschaut (ging nicht anders) und das war mal wieder komplett überflüssig. Zum Schluss des Filmes wird viel im freien Fall durch die Luft geflogen und das war für meinen Geschmack ein bisschen zu übertrieben.

Gegen 23 Uhr lief ich dann nach Hause und war so aufgedreht, dass ich nicht einschlafen konnte. Was soll's!? Ist ja Urlaub!

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Mein Drehgriffel von Leuchtturm1917 ist angekommen und ich bin begeistert.

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Wieder ein gutes Gespräch mit ,,Pro Perspektive''. Die Psychologin am anderen Ende der Leitung hat mir einen guten Tipp gegeben, wie ich meinen Versuch, mich selber in den Fokus zu nehmen und an meinen täglichen (Essens-)Strukturen zu arbeiten, unterstützen kann:

Ich werde versuchen, meine inneren Antreiber dafür einzuspannen und mache halt ein ,,richtiges'' Projekt daraus. So mit Todo-Liste und allem.

Mal schauen, wie das so klappt.

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So richtig gut hat es noch nicht geklappt mit den Strukturen, aber immerhin war ich am Mittwoch Spazieren (spontan) und habe mir etwas gekocht (Wirsing mit Chorizo). Auch habe ich fein gelesen und zwar ,,Chaos, Glück und Höllenfahrten'' von und mit dem leider viel zu früh verstorbenen Wiglaf Droste.

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Regen, Regen, Regen! Ich bin heilfroh, dass ich einen gut geschützten Balkon habe und trotzdem draußen sitzen und bloggen kann. Während ich hier sitze, wird Hagen weggeschwemmt. Videos aus Hohenlimburg zeigen schlimme Dinge. Über Messenger frage ich bei Freunden und Verwandten an, ob alles in Ordnung ist. Immerhin meinen Eltern im Sauerland geht es gut.

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Der Wirsing war köstlich, hat aber auf den Darm eine durchschlagende Wirkung gehabt. Die Nacht war demzufolge unruhig, aber ich konnte doch ein paar Stunden tief und fest schlafen.

Donnerstag!

Teamtag im Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein.

Aufgestanden um 7 Uhr und frisch geduscht. Ob ich meiner Verdauung einen Kaffee zumuten kann? Einen leichten vielleicht ...?

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Am Hbf Duisburg war der Zuganzeiger bunt wie nur zu Sturmzeiten. Per Whatsapp kommen Fotos aus Menden rein. Alles unter Wasser.

In Duisburg scheine ich ja echt Glück gehabt zu haben.

Sammelpost 007

Bis zu meinem Urlaub muss ich noch eine etwas größere Aufgabe erledigen (mehrere kurze Screencasts erstellen) und ich prokrastiniere erfolgreich vor mich hin.

Immerhin konnte ich ein wenig Verständnis von der Lieblingskollegin bekommen.

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Mittags ein belegtes Brötchen gegessen. Für das Abendessen ist noch Dosen-Bolognese da. ,,Dosen-Bolognese'' ist eine Bolo mit Dosenfleisch statt frischen Rinderhack. Schmeckt fast genauso gut und ,,meine'' Bolo besteht eh mindestens zur Hälfte aus Gemüse (hier: Zwiebeln, Möhren, Paprika. Letztere musste einfach mal weg).

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Mit der Aufnahme von den Screencasts begonnen. Oder habe ich die Aufnahmen aufgenommen? Egal! Auf jeden Fall müssen die ja vor meinem Urlaub noch fertig werden und ich habe die Sache zu lange vor mich hergeschoben. Nun nehme ich die Videos im Homeoffice auf und schneide sie am privaten PC, da ich mir auf dem Dienstgerät die nötige Software fehlt. Klappt aber ganz gut.

Nach dem Bürotag werde ich wohl heute Abend ein oder zwei Stündchen daheim dranhängen.

Der Stresslevel steigt, da auch noch so einige andere Dinge bis Ende der Woche eingetütet werden müssen. Das macht sich auch bei meinen Schlafproblemen bemerkbar: Gestern Nacht lag ich trotz großer Müdigkeit stundenlang wach. Aber ich sehe das mehr als normalen ,,Arbeitsstress'', der bald vorüber sein wird.

Emotional bin ich einigermaßen stabil.

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In der Kantine gibt es heute den Ohrwurm gratis: Es gibt nämlich Spagetti ... (und jetzt alle) CARBONARA!!!

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Die letzten Arbeitstage waren dann doch unglaublich anstrengend, aber irgendwann war der Freitag rum es war geschafft!

Am Samstag hat mich ein alter Freund besucht und am Sonntag ein neuer Freund und wir haben gegrillt und das EM-Finale geguckt.

Der Montag als erster Urlaubstag fühlte sich wie ein Sonntag an und hat mich verwirrt.

Highlight des Tages: Zum ersten Mal seit 1,5 Jahren ins Kino (,,Black Widow''). Ins Kino!!

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Eine sehr freundliche E-Mail bekommen und beantwortet.